Historie

Wenn Sie sich für zauber-historische Fakten interessieren, dann darf ich Ihnen auf den folgenden Seiten Informationen darüber präsentieren. Ich berichte über Erfinder, Händler, alte Zauberperiodika, Zauberapparate- und Hilfsmittel sowie Personen, die sich um die Zauberkunst verdient gemacht haben.

Das Tee Kanister Mysterium

Tee-Kanister Mysterium

Foto: Michael Baker

Dieses Kunststück kann man seit geraumer Zeit unter dem Namen „Quo Vadis“ oder „die Magische Teedose“ bei einigen Händlern erwerben. Auch in meinem Buch „Magical Devices“ finden Sie eine kurze Information darüber. Leider sehen heute die Utensilien ganz und garnicht nach einer Teedose aus. Wer dieses Kunststück vorführen möchte, dem darf ich empfehlen, die Dose und die Röhren passend zu bekleben. Wie schön dieses klassische Kunststück optisch ist, zeigt Ihnen Michael Baker auf seiner Website: http://www.themagiccompany.comEine ausführliche Beschreibung zu diesem Kunststück findet man u. a. in dem Buch „Okito on Magic“ von Theo Bamberg und Robert Parrish. Michael Baker hat in der Vergangenheit zwei Versionen angefertigt, eine Mini- und eine Stage-Version. In einer Teedose werden Gegenstände aus dem Publikum gesammelt und der Deckel geschlossen. Die Dose wird mit einer Röhre bedeckt, eine zweite Röhre steht etwas abseits auf dem Tisch. Im Laufe der Routine wandert die Teedose von einer Röhre zur anderen und zum Schluss erscheint völlig überraschend ein Glas unter einer Röhre.

Die Mini-Version verkaufte Michael Baker für 350 USD, die große Ausführung für 700 USD.

Literatur zum Kartensteiger

Foto: Andy Martin

In der Zauberzeitschrift „Magische Welt“ gab es eine Serie über den Kartensteiger, geschrieben von Claude Isbecque (7. November 1929- ), besser bekannt unter dem Namen Klingsor. In 36 Folgen wurde dieses Kunststück ab dem 2. Jahrgang, Heft Nr. 6 von 1953 bis zum 10. Jahrgang, Heft Nr. 5 von 1961 ausführlich beschrieben. „The Big Book of Rising Card“ von Claude Klingsor: Dieses Buch mit über 200 Seiten lässt kaum Wünsche offen. Hier wird etwas über die Geschichte des Kartensteigers erzählt und man lernt viele verschiedene Methoden kennen. Karten steigen aus einem Hut heraus, aus einem Umschlag, aus einem Buch, aus einem Glas u.v.m. Erläutert wird alles mit ansprechenden Zeichnungen. Zu beziehen über Lybrary.Com. Dort findet man zum Thema weitere Literatur, so u. a. Knowing the Rising Cards von Will Ayling und den Kartensteiger nach Samuel Cox Hooker. Interessant ist auch das kleine Büchlein 25 Rising Card Tricks von Ulysses Frederick Grant aus dem Jahr 1935.