Zauberkasten Museum in Wien

 

Das Zauberkasten-Museum von Manfred Klaghofer in Wien feiert dieses Jahr sein 10-jähriges Jubiläum. Mit sehr viel Liebe und Enthusiasmus ist dort eine Sammlung entstanden, die nicht zu übertreffen ist. Mir persönlich haben es die Kästen von Ernest Sewell angetan.

Beim Inhalt von Zauberkästen begegnen wir einigen Apparaten, früher aufwendig aus Holz und Metall gefertigt und heute meist aus Plastik. Ein „Magic Set“, wie es im englischen Sprachgebrauch heißt, ist meist eine größere Schachtel aus Pappe, manchmal auch aus Holz, in der in Fächern die verschiedensten Apparate in Fächern angeordnet sind. Im Zauberkasten findet sich dann auch eine Beschreibung der Tricks wieder, die Erklärungen werden natürlich auch mitgeliefert. Wie viele Zauberkünstler hatten ihr erstes, einschneidendes Erlebnis durch einen Zauberkasten und sind auf Grund dessen bei der Zauberei geblieben?

Zu diesem Thema hat schon Wittus Witt im Jahr 1987 ein sehr schönes Buch geschrieben, erschienen im Hugendubel Verlag. Dieses Buch war wohl auch der Grund dafür, dass Manfred Klaghofer aus Wien in Österreich mit dem Sammeln von Zauberkästen so richtig begonnen hat. Am 5. und 6. Juni 2010 eröffnete er dann in der Nähe von Schloß Schönbrunn sein Zauberkasten-Museum. Laut seiner Internetseite sind es mittlerweile 3000 verschiedene Kästen aus drei Jahrhunderten und aus aller Welt. Die Sammlung steht auch im Guiness-Buch der Rekorde. Herr Klaghofer hat mir erlaubt, einige seiner Abbildungen von Zauberkästen hier zu präsentieren. Dafür darf ich mich herzlichst bedanken.